
Le “Chemin des maisons” balisé avec 19 bâtiments de valeur historique autour de Blumenstein. A partir de Blumenstein, le chemin est signalisé en continu par des panneaux indicateurs bruns.
Le Stockental, région rurale restée en grande partie intacte, dispose d’un nombre considérable de maisons anciennes, parfois bien conservées et rénovées à grands frais. Le Patrimoine bernois et les Chemins pédestres bernois ont créé un sentier des maisons du Stockental, dont le prospectus et les instructions peuvent être obtenus gratuitement auprès du secrétariat communal de Blumensteing. Le Stockentaler Hausweg est signalisé par des panneaux indicateurs bruns. Des petits panneaux jaunes sont apposés sur les différentes maisons. Le Stockentaler Hausweg trouve un prolongement idéal à Wimmis avec le Simmentaler Hausweg ou à Oey-Diemtigen avec le Diemtigtaler Hausweg.
L’église romane d’Amsoldingen, dédiée à l’origine à saint Maurice, date de l’an 1000. Amsoldingen a été construite vers l’an 1000. Elle est l’une des plus anciennes du canton de Berne.
Il existait déjà vers 700 une petite construction antérieure avec le même emplacement d’autel. L’église actuelle a été construite vers 1000 comme basilique romane à piliers. Jusqu’en 1484, elle appartenait à un couvent de chanoines, dont le bâtiment a été transformé plus tard en château actuel.
À l’époque de sa fondation, la région faisait partie du royaume de Haute-Bourgogne. Une légende associe l’église au roi Rodolphe II et à la reine Berthe. L’histoire mouvementée de l’église comprend la dévastation par les Zähringen (1191), la suppression de la collégiale par Berne (1484), l’introduction de la Réforme (1528), l’incendie de l’église (1576), la construction du presbytère et de la grange à cure (1670 ou 1700), l’installation de l’orgue (1812), l’agrandissement de l’église et la construction d’une nouvelle église retrait des colonnes romaines d’origine de la crypte (1876) et la rénovation complète (1978-1980).
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carte interactive de la région
altitude de départ: 654 m
altitude d’arrivée: 654 m
altitude minimale: 654 m
altitude maximale: 786 m
dénivelé positif: +303 m
dénivelé négatif: -303 m
temps de parcours: 3 h 30
distance totale: 13820 m
Blumenstein dispose d’un nombre considérable de vieilles maisons, dont certaines sont bien conservées et ont été rénovées à grands frais. Le Patrimoine bernois et les Chemins pédestres bernois ont créé un sentier des maisons du Stockental.
voir aussi https://www.blumenstein.ch/dorfleben/hausweg
Vocabulaire :
Ründihaus ou simplement Ründi (maison possédant un large avant-toit avec un élégant arrondi de l’arc de pignon (pignon arqué ou en berceau))

Légende:
| 1 | Allmiteggen (Blumenstein Nr. 257) Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert. Scheune im frühen 20. Jahrhundert vergrössert. Ständerbau mit traufseitiger Fassade und schwachgeneigtem Giebeldach. Alter Haustypus des nördlichen Alpenvorlandes, kommt vom Freiburgerland bis ins Zürcher Oberland vor. |
| 2 | Allmit (Blumenstein Nr. 230) Bauernhaus von 1811 (Datum am Stubenofen). Verschalter Ständerbau mit abgewalmtem Satteldach, Ründi und ausgeprägter giebelseitiger Fassade. Gute ursprüngliche Bausubstanz, schöne lnterieurs und Details. Jüngerer Haustypus des nördlichen Alpenvorlandes, Verbreitung seit der Mitte des 18. Jahrhunderts. |
| 3 | Schitermatt (Blumenstein Nr. 228) Grosses Bauernhaus von 1743, Erweiterungen im 20. Jahrhundert. Ursprünglich Ständerbau mit schwach geneigtem Giebeldach. Erbaut von Zimmermeister Christen Eggenberg dem Jungen für David Rothacher, Madlena Meyer, ihren Sohn Joseph Rothacher und Barbara Wenger. 1960,1974 grosse Umbauten der Scheune, 1975 abgewalmtes Steildach, Ründi und Bühnislaube (alte Gadenlaube entfernt) am Wohnhaus durch Zimmermeister Hans Meyer für Franz und Getrud Rufener. |
| 4 | Rüdeli (Blumenstein Nr. 216) Grosses Bauernhaus von 1655, Scheune jünger. Nach Simmentaler Art Stubengeschoss in Ständerbau, Obergeschoss und Giebel in Blockbau, schwach geneigtes Giebeldach. Erbaut von Hans Eimann, einem der bekanntesten Zimmermeister des Amtes Thun im 17. Jahrhundert, für David Rufener. Reicher Dekor (Würfel, Rillen, Konsolen), mehrfarbiger Hausspruch in Antiqua und Fraktur, Konturen einer Symbolfigur der Gerechtigkeit. Umfassende Restaurierung 1986-1991. |
| 5 | Rüdeli (Blumenstein Nr. 215) Kleines Bauernhaus, vermutlich 18. Jahrhundert. Stubenanbau rechts jünger, Ständerbau mit giebelseitiger Fassade und schwach geneigtem Giebeldach. Zurückhaltender, guter Dekor. |
| 6 | Gasse (Blumenstein Nr. 180, 181) Stattliches Bauernhaus aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Ständerbau mit geschweifter Ründi, Ründipfosten und Bühnislaube. Eindrückliche Zimmerung der Scheune. Schöner Dekor, am Stubenbund eine teilweise abgedeckte Bauinschrift in Fraktur. Vertreter des jüngeren Haustypus, wie er in dieser Gegend seit der Mitte des 18. Jahrhunderts vorkommt. Vorgelagert ein hübsches Ofenhaus, hinter dem Haus das untere Geschoss eines Speichers von 1683. |
| 7 | Gasse (Blumenstein Nr. 203) Bauernhaus von 1720. Tiefgreifende Veränderungen im 20. Jahrhundert. Ständerbau mit giebelseitiger Fassade und schwach geneigtem Giebeldach. Erbaut von Zimmermeister Christen Bähler dem Jungen – aus einer bekannten Zimmermeisterfamilie – für Hans Winkler und Madlena R…. . Die Küche und die Stuben liegen nebeneinander in der Front, der breite Wohnteil ist somit nur einraumtief. |
| 8 | Wäsemli (Blumenstein Nr. 198) Bauernhaus von 1685, Scheune neu. Stubengeschoss in Ständer-, Obergeschoss und Giebel in Blockbau nach Simmentaler Art, giebelseitige Fassade, schwach geneigtes Giebeldach. Erbaut von Zimmermeister Bendicht Bähler – aus einer bekannten Zimmermeisterfamilie – für Christen Bähler. Zeittypische Schmuckformen wie Würfel- und Rautenfriese, Konsolen. Umfassende Restaurierung 1983 – 1989. |
| 9 | Wäsemli (Blumenstein Nr. 154/155, 156) Schönes Bauernhaus, 2. Hälfte 18. Jahrhundert. Ständerbau mit Steildach und leicht gedrückter Ründi. Für Zeit und Region typischer Bau. Davor hübsches ehemaliges Ofenhaus aus dem 19. Jahrhundert. Vorraum zu Stube ausgebaut. |
| 10 | Eschli (Blumenstein Nr. 143,144) Bauernhaus von 1719, Scheune jünger. Ständerbau mit giebelseitiger Fassade und schwach geneigtem Giebeldach von Zimmermeister Christen Bähler – aus einer bekannten Zimmermeisterdynastie – für Hans Kissling und Verena Stalder. Hausspruch in gekerbter Fraktur, guter Dekor. Vorgelagert grosses Ofenhaus und Schuppen, vermutlich 19. Jahrhundert. In der Siedlung Eschli: Einzigartiger Bestand von Bauernhäusern des alten Typus, mit schwach geneigten Giebeldächern. |
| 11 | Boden (Pohlern Nr. 49 C) Zweigeschossiger Speicher von 1621. Blockbau, vorkragendes Obergeschoss in altertümlichem Bohlenverband. Feine Würfel- und Rillenfriese, Antiquainschrift. Wohnhaus: Neubau nach Brand 1968. |
| 12 | Obere Bachtelen (Pohlern Nr. 55B/A) Bauernhaus von 1755, Ständerbau mit abgewalmtem Steildach, Ründi, Ründipfosten und Bühnislaube. Reiche Bemalung mit Blumenmotiven und heraldischen Löwen (stilistische Verwandtschaft zum Rokoko). Vertreter des jüngeren Haustypus, wie er in dieser Gegend seit der Mitte des 18. Jahrhunderts vorkommt. Sehr frühe Ründi an einem Bauernhaus. Daneben Speicher-Ofenhaus / Stöckli, Kern 17. Jahrhundert, heutige Erscheinung von 1812. Ständerbau mit eleganter Ründi. Reicher Dekor, keine Bemalung. |
| 13 | Obermättli (Pohlern Nr. 28) Bauernhaus von 1774, Scheune jünger. Ständerbau mit schwach geneigtem Giebeldach und giebelseitiger Fassade. Reicher Dekor, z.B. Bundvorstösse und Laubenausstiche. Tiefgreifende Veränderungen 1976. |
| 14 | Obermättli (Pohlern Nr. 25 A) Bauernhaus aus dem späten 16. Jahrhundert, Stubengeschoss erneuert 1688 (Hausspruch), Scheune jünger. Stubengeschoss in Ständer-, Obergeschoss und Giebel in Blockbau nach Simmentaler Art, giebelseitige Fassade, schwach geneigtes Giebeldach. Umbau durch Zimmermeister Hans Bähler – aus einer bekannten Zimmermeisterfamilie – für Feldvenner Christen Winkler und Anna Zürcher. Im oberen Teil der Fassade bemerkenswerte Schmuckformen aus der Zeit kurz vor 1600, im unteren Teil weitgehend schmucklos. Auch im 19. und 20. Jahrhundert verschiedene Veränderungen. |
| 15 | Hof (Pohlern Nr. 23) Bauernhaus von 1750, umgebaut 1772. Erbaut als Ständer-Blockbau mit schwach geneigtem Giebeldach nach Simmentaler Art, von Zimmermeister Michel Teuscher für Christen Wenger und Elisabeth Niergart (doppelzeiliger Hausspruch auf dem Stubenbund). 1772 abgewalmtes Steildach mit Ründi, Ründipfosten und Bühnislaube (phantasievolle, reiche Bemalung, stilistische Verwandtschaft zum Rokoko), Anbau der Scheune mit Hocheinfahrt. |
| 16 | Rohrmoos (Pohlern Nr. 3) Grosses Bauernhaus von 1775. Vierstufenbreiter Ständerbau mit abgewalmtem Steildach, breiter geschweifter Ründi, Ründipfosten, Bühnislaube. Erbaut von Zimmermeister Daniel Schober von Wattenwil. Schöne zeitgenössische Schmuckelemente wie Malereien, Ausstiche der Laubenbrüstungen usw. 1975 umfassend renoviert und zur Gastwirtschaft ausgebaut. Als Typus verwandt mit den Simmmentaler Grosshäusern, etwa jenen von Erlenbach (1766) oder Oberwil/Pfaffenried (1792). |
| 17 | Schlatt (Blumenstein Nr. 90) Mühlespeicher und Ofenhaus von 1741. Schlanker, dreigeschossiger Massivbau mit abgewalmtem, geknicktem Dach und umlaufender Holzlaube. Erbaut von Hans Rufener und seinen Söhnen Hans, Bernhard und Bendicht. Renoviert 1916 und 1976. |
| 18 | Tannenbüel Blumenstein Nr. 97) Bauernhaus mit schwach geneigtem Giebeldach von 1776. Ständerbau, Giebelfeld Blockkonstruktion. Erbaut von Zimmermeister Hans Schober von Wattenwyl für den Säumer Christen Rothacher und seine Frau Susanna Spring. Das Wohnhaus ist einraumtief, d.h. die beiden Stuben und die östlich anschliessende Küche liegen alle in der Giebelfront. Dahinter schloss unmittelbar die alte Scheune an. Solche Grundrissdispositionen sind hier selten, sie kommen häufiger bei den Vorsasshäusern des westlichen Oberlandes vor. Schöner und reicher Dekor. Umfassende Renovation 1990/91. |
| 19 | Hubel (Blumenstein Nr. 52) Bauernhaus von 1762 mit zwei Frontstuben und einer jüngeren traufseitigen Erweiterung. Erbaut von Zimmermeister Jacob Meyer für Anthoni Rufener und Catharina Winckler. Ständerbau mit abgewalmtem und geknicktem Steildach, Ründi, Ründipfosten, Bühnis- und Gadenlaube. Vertreter des jüngeren Haustypus, wie er in dieser Gegend seit der Mitte des 18. Jahrhunderts vorkommt. Reicher Dekor; sogar die Ständer sind mit flachgeschnitzten Karnieslinien verziert. Im 19. und 20. Jahrhundert verschiedene Änderungen besonders auch der Befensterung. 1985/86 umfassend renoviert. |
| église | Depuis plus de neuf siècles, l’église de Blumenstein, dédiée à l’époque à Saint-Nicolas, se trouve au pied de la chaîne du Stockhorn, enveloppée du vacarme constant des eaux jaillissantes du Fallbach.Elle a subi de nombreuses modifications et a obtenu sa forme actuelle en trois étapes ; sa partie la plus ancienne est la tour romane. L’ensemble médiéval avec l’église, le cimetière, le presbytère, la grange paroissiale, le grenier et la « Chüeierhuus » forme une unité remarquable. Une légende raconte qu’il y a longtemps, les habitants de Blumenstein voulaient construire leur église près du village. Mais le bois de construction a toujours été transporté par des mains invisibles jusqu’à son emplacement actuel. En réalité, l’emplacement a probablement été déterminé par la proximité du château de l’époque, qui se trouvait au-dessus de la chute d’eau, sur une colline. sur une tête rocheuse de la rive gauche du Fallbach. La première église dédiée à Saint-Nicolas a donc été construite à l’extérieur du village il y a environ 900 ans. Lors de fouilles dans la nef, on a retrouvé en 1972 les fondations de cette petite église d’origine. La tour, la partie la plus ancienne de l’édifice existant, a été construite au haut Moyen-Âge en tant qu’annexe. La nef a été agrandie il y a environ 600 ans. Le constructeur et fondateur était Johannes von Weissenburg. Un baron en habit de moine violet, tout en bas de la fenêtre droite du chœur, fait référence à lui. Afin de préserver le plus longtemps possible la petite église de l’époque pour les fidèles pendant la période de transformation, on attendit que la nouvelle nef entoure l’ancienne pour la démolir. |

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